Geschichte

1622

Erste urkundliche Erwähnung der Brauerei am Standort der heutigen Verwaltung, damaliger Brauherr Gallus Weidenpekh.

1804

Franziska Bubenhofer wird als Besitzerin der Brauerei benannt.
Bis 2009 war dies die erste bekannte urkundliche Erwähnung.

1891

Franz und Katharina Grandl kaufen Brauerei an heutiger Produktionsstätte (heute Hauptstraße 102) und legen Braubetrieb am ehemaligen Standort (heute Hauptstraße 86-88 in Landau) still.

1904

In der Nacht zum 18. November brennt das Brauereigebäude (Haupt-
straße 102) ab. Der damalige Braumeister Zwinger findet beim Versuch, etwas aus dem Gebäude zu retten, den Tod.

1905

Neubau des Brauereigebäudes nach Planung des bekannten Weihenstephaner Hochschuldozenten Theodor Ganzenmüller.

1913

Kauf der Brauerei durch Wilhelm und Anna Krieger von den vormali-
gen Eingetümern Franz und Katharina Grandl. Der Brauereigasthof "Gasthof zur Post" und der landwirtschaftliche Betrieb werden mitgekauft.

1931

Kauf der Brauerei in Münchshöfen von den damaligen Eigentümern, der Familie Rabl.

1951

Wilhelm Krieger Senior tritt altersbedingt von der Geschäftsführung zurück. Seine beiden Söhne Wilhelm und Josef Krieger sind nun Geschäftsführer.

1958

Neubau erstellt für Abfüllanlage in Landau.

1976

Einstellung des Braubetriebes in Münchshöfen aus Rationalisierungs-
gründen. Die Münchhöfener Kundschaft wird nun von Landau aus beliefert.

1977

Herstellung von alkoholfreien Getränken nach Landau verlegt und damit Beendigung des Münchshöfener Betriebes. Die 5 Mitarbeiter der Münchshöfener Brauerei sind nun in der Landauer Brauerei tätig.

1981

Wilhelm und Josef Krieger treten altersbedingt von der Geschäfts-
führung zurück in den Ruhestand. Geschäftsführerin ist nun Helene Sturm, geb. Krieger.

1986

Einführung der Spezialität Ludwig der Kelheimer Dunkel.

1988

Einführung der Spezialität Isartaler Leichtes Weißbier.

1997

Eröffnung des Brauereimuseums, gewidmet Firmengründer Wilhelm Krieger Senior von Enkelin Helene Sturm, das anhand von Geräten und alten Fotos aus dem Firmenbestand zeigt, wie das Bier vor 50-100 Jahren gebraut und abgefüllt wurde.

2009

Mit Michael Sturm, Sohn von Geschäftsführerin Helene Sturm, tritt die 4. Familiengeneration in die Brauerei ein.
Einführung der Spezialität Krieger Zwickl.

2013

Die Brauerei feiert "100 Jahre in Besitz der Familie Krieger/Sturm".
Im Jubiläumsjahr wird zum ersten Mal ein dunkler Doppelbock,
unser Floriani-Bock, gebraut, der auf Anhieb European Beer Star Silber gewinnt.
Das Jubiläum wird außerdem mit einem Brauereihoffest gefeiert, zu dem auch die bayerische Bierkönigin, Maria Krieger, der Brauerei einen Besuch abstattet.

2014

Auch beim World Beer Cup gewinnt unser Floriani-Bock Silber.
Somit konnte bei den beiden härtesten Bierwettbewerben der Welt jeweils ein Preis gewonnen werden.

2015

Unter dem Namen „Mikes Wanderlust“ bringen wir eine eigene kleine „Craft“ Linie heraus.
Aber auch eine klassisch bayerische Sorte wird mit „Onkel Pepps Märzen“ wiederbelebt, der Münchshöfener Brautradition und Josef Krieger gewidmet und im Spätsommer saisonal gebraut.